Antje Szillat


Antje Szillat

Foto: © Privat

Antje Szillat begann bereits mit acht Jahren, Geschichten zu schreiben. Von diesem Zeitpunkt an war es ihr größter Wunsch, Schriftstellerin zu werden. Doch zunächst schlug sie ganz andere berufliche Wege ein und begann erst nach der Geburt ihres zweiten Sohnes damit, ihren Kindheitstraum wahr werden zu lassen.
Heute schreibt die gebürtige Hannoveranerin sehr erfolgreich Bücher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Beim Schreiben liebt sie es vielseitig und schlüpft gerne in unterschiedliche Rollen.
Antje Szillat ist verheiratet und hat mit ihrem Mann vier Kinder. Zu der lustigen “kleinen” Großfamilie gehören Pferde, Hunde, Goldfische und viele, viele Bücher.
Sie lebt und arbeitet vor den Toren ihrer Lieblingsstadt Hannover.


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Interview

Liebe Frau Szillat, „Brandungsflimmern“ ist Ihr erster Jugendroman bei uns im Arena Verlag. Wie lange dauerte das Projekt, von der Idee bis hin zum fertigen Manuskript?

Nun ja, das ist wirklich eine rasante Entstehungsgeschichte gewesen. Auf der Frankfurter Buchmesse 2015 ist die Idee der Zusammenarbeit entstanden, im November ist dann die Buchidee konkreter geworden, im Dezember habe ich angefangen zu schreiben und im Juni 2016 ist Brandungsflimmern dann erschienen. Ruck-Zuck, alles wie aus einem Guss.

Schauplatz der Geschichte ist die Ostseeinsel Rügen. Wieso wählten Sie diesen Ort?

Weil ich das Meer liebe! Und ganz besonders die Nord- und Ostsee und noch viel mehr Rügen. Eine so wunderschöne wie vielseitige Insel, die mir einfach den perfekten Schauplatz für Brandunsgflimmern beschert hat. Außerdem kenne ich mich auf Rügen sehr gut aus und – ich weiß, ich wiederhole mich – ich liiiebe Rügen!

Wie stehen Sie zu Ihrer Protagonistin Flora?

Flora ist einfach ein richtig gutes „Mädchen“. Sie ist jung und hat teilweise die absurdesten Einfälle, etwas verpeilt und dabei absolut liebenswert. Wie sie versucht, Jan zu erobern und sich dabei von ihrer persönlichen-Beraterin-in-Liebesangelegenheiten Sabrina mehr schräg als förderlich beraten lässt, ich habe mich beim Schreiben köstlich über die beiden amüsiert. Ich mag Flora – absolut. Eine gute Protagonistin, finde ich.

Was war für Sie die größte Herausforderung beim Schreiben?

Puh … hm … da muss ich nachdenken. Okay, ich denke, die größte Herausforderung war für mich, im Dezember, umgeben von Lichterketten und Nikoläusen, draußen meistens grau und ungemütlich, mich in das richtige Sommer-Strand-große-Liebe-Feeling hineinzudenken. Aber ich finde, am Ende ist mir das dann ziemlich gut gelungen, denn wenn ich selbst im Winter das Gefühl habe, das Meer rauschen zu hören, den warmen Wind im Haar zu haben, den Sand unter den nackten Füßen, ein traumhaftschöner Abend am Strand, der Himmel voller Sterne … okay, ich denke, das mit dem Sommerfeeling war doch nicht so schwer.

Wie verbringen Sie den Sommer am liebsten?

Am Meer. Irgendwann, das ist mein Traum, möchte ich am Meer wohnen. Es muss ja keine große Villa sein, mir reicht schon ein kleines Häuschen, aber auf jeden Fall mit Meerblick. Wobei ich diesen Sommer eine ganze Weile in Italien war und zwar in der Toskana und sagen muss, das wäre auch eine echte Alternative. So schön und vor allem, so entspannt.